Gedenkturnier des SV Rapid
 (Text: Gerhard Bissinger)
 
Auftakt des Turniers: links Gisbert Jacoby (Gerichte), der Gerhard Bissinger überreicht Gisbert Jacoby (Zweiter)
spätere Zweite und Matthias Kammer (Hanse Merkur/Kravag), seinen Preis.
der Vierter wurde.
 

Ein großes Schachturnier mit insgesamt 62 Teilnehmern aus 14 Betriebssportgemeinschaften fand am 27.8.07 im Theatersaal des Unilever-Hauses statt. Eingeladen hatte die Schachgruppe des SV Rapid anlässlich des Gedenkens an die im vergangenem und diesem Jahr verstorbenen Schachfreunde Fritz Möller, Rainer Bischoff und Uwe Stier, die seit über 30 Jahren für den SV Rapid aktiv waren und bis zuletzt aktiv in den Mannschaften spielten, sowie Schachfreund Rudi Blank, der in den 70er Jahren Spartenleiter und Mannschaftsführer war und ebenfalls in diesem Frühjahr verstarb. Gefasst worden war der Entschluss die Schachfreunde auf diese Weise mit einem Gedenkturnier zu ehren auf der Jahresversammlung der Schachgruppe.

Die Resonanz der Hamburger Schach-Betriebssportler auf die Einladung des SV Rapid war überwältigend: Seit Jahren hatte es so kein großes Einzelturnier gegeben! Spartenleiter Gerhard Bissinger verwies in seiner Begrüßung auf die Verdienste der Verstorbenen in der Schachsparte und dass sie eine große Lücke hinterlassen haben.

Danach gab er die 1.Runde des Turniers frei und es spielte jeder der Spieler neun Partien mit jeweils 10 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie nach dem Schweizer System, das dafür sorgt, dass jeweils die gleichstarken Spieler nach einer Runde in der Folgerunde aufeinander treffen und so in nur 9 Runden der Sieger ermittelt werden kann.

Die Schachfreunde Achim Kaliski und Uwe Maifeld von der Baubehörde hatten freundlicherweise die Turnierleitung übernommen und wickelten das Turnier in der gewohnten zuverlässigen Art und Weise ab.

Der Sportverein Rapid unterstützte das Turnier großzügig. Neben Essen und Trinken gab es nicht nur für die ersten drei Spieler Preise, sondern Spartenleiter Gerhard Bissinger konnte bei der Siegerehrung auch vielen weiter hinten platzierten Spielern Preise überreichen, sowie ein Dankeschön für die beiden Turnierleiter, die auch bei den anderen  Turnieren des Verbandes stets aktiv in der Turnierleitung sind.

Gesamtsieger des Turniers wurde Uwe Grimm (Volksfürsorge) mit 8 Punkten knapp vor Gisbert Jacoby (Gerichte) mit 7,5 Punkten und Christian Laqua (Baubehörde) mit 6,5 Punkten. Die Rapidler, die mit 13 Teilnehmern das größte Kontingent im Teilnehmerfeld stellten, hatten in Sreten Ristic auf Platz 11 mit 6 Punkten ihren stärksten Spieler, gefolgt von Swen Neander mit 5,5 Punkten und Alexander Diehl ebenfalls mit 5,5 Punkten. Weiterhin für den SV Rapid waren mit dabei: Sadegh Noverian, Walter Diehl (beide 5 Punkte), Lucas Brauner , Bahram Farzamfar, Bijan Tarbiat (4,5), Gerhard Bissinger (4), Georg Bock (3,5), Heinz Töpper (2,5), Sigurd Struwecker (2) und Uwe Matthies (0).